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Vermieterbefragung 2026: Konflikte
Mehr als die Hälfte der Mitglieder (55,4 Prozent) hatten im vergangenen Jahr keinerlei Konflikte im Zusammenhang mit ihren Mietverhältnissen.
Wenn es zu Konflikten kam, stehen vor allem alltagsbezogene und organisatorische Streitpunkte im Vordergrund. Am häufigsten nennen die Mitglieder Konflikte aufgrund der Nichteinhaltung beziehungsweise Missachtung der Hausordnung (38,5 Prozent), gefolgt von Streitigkeiten rund um Betriebskostenabrechnungen (29,5 Prozent) sowie Mängeln in der Wohnung, etwa Schimmelproblemen (27,9 Prozent). Auch Mietausfälle (23,0 Prozent) und Streitigkeiten zwischen Mietparteien (19,5 Prozent) spielen eine relevante Rolle. Konflikte im Zusammenhang mit Mieterhöhungen werden dagegen vergleichsweise seltener genannt (16,0 Prozent).
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass private Vermietung vielfach mit erheblichem organisatorischem und zwischenmenschlichem Aufwand verbunden ist.