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Absicherung der eigenen Investition

Mehr Wohnraum schaffen – aber bitte mit dem richtigen Schutz

Ob Aufstockung, Anbau oder umfassende Modernisierung: Viele Eigentümer suchen nach Möglichkeiten, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und ihre Immobilie fit für die Zukunft zu machen. Angesichts hoher Grundstückspreise und knapper Bauflächen wird dabei immer häufiger auf den Bestand gesetzt. Doch wer baut oder modernisiert, sollte nicht nur Kosten, Genehmigungen und Handwerker im Blick haben, sondern auch die Absicherung der eigenen Investition.

Aufstockung statt Neubau
Eine Aufstockung kann eine attraktive Alternative zum Neubau sein. Zusätzlicher Wohnraum entsteht auf dem vorhandenen Grundstück, häufig sogar mit geringerem Aufwand als bei einem kompletten Neubau.
Was viele Eigentümer jedoch nicht wissen: Durch die Erweiterung steigt in der Regel auch der Wert des Gebäudes. Wird die Wohngebäudeversicherung nicht angepasst, kann im Schadenfall eine Unterversicherung drohen.
Ein Praxisbeispiel: Nach dem Ausbau des Dachgeschosses entsteht durch einen Sturm ein erheblicher Schaden am neu errichteten Dach. Wurde die Wertsteigerung der Immobilie dem Versicherer nicht gemeldet, kann dies zu Leistungskürzungen führen.

Nachhaltig modernisieren
Nachhaltigkeit spielt bei Bau- und Modernisierungsmaßnahmen eine immer größere Rolle. Wärmedämmung, Photovoltaik- anlagen, Batteriespeicher oder moderne Heiztechnik senken Energiekosten und steigern langfristig den Wert der Immobilie.
Doch auch diese Investitionen sollten im Versicherungsschutz berücksichtigt werden. Gerade hochwertige technische Anlagen verursachen im Schadenfall schnell Kosten im fünfstelligen Bereich.
Ein Beispiel: Nach einem Blitzeinschlag wird die erst wenige Monate alte Photovoltaikanlage beschädigt. Wer seine Gebäude- versicherung regelmäßig überprüft und an die veränderte Situation anpasst, vermeidet böse Überraschungen.
Keller oder Bodenplatte?
Die Entscheidung zwischen Keller und Bodenplatte wird häufig anhand der Baukosten getroffen. Dabei sollten auch die unterschiedlichen Risiken berücksichtigt werden.
Insbesondere Keller sind bei Starkregen oder Rückstau gefährdet. Die Unwetterereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Überschwemmungen längst nicht mehr nur klassische Hochwassergebiete betreffen.
So kann bereits ein verstopfter Kanal bei einem Starkregen dazu führen, dass Wasser in den Keller eindringt und Heizungsanlage, Vorräte oder gelagerte Möbel beschädigt. Eine Absicherung gegen Elementarschäden gewinnt deshalb für viele Eigentümer zunehmend an Bedeutung.

Baunebenkosten realistisch kalkulieren
Neben Grundstück, Material und Handwerkerleistungen fallen zahlreiche weitere Kosten an. Zu den häufig unterschätzten Baunebenkosten gehören auch Aufwendungen für die Absicherung von Risiken während der Bauphase.
Denn nicht jeder Schaden entsteht erst nach Fertigstellung des Gebäudes. Werden beispielsweise bereits eingebaute Materialien durch einen Sturm beschädigt oder kommt es auf der Baustelle zu einem Unfall, können schnell hohe Zusatz- kosten entstehen.
Gerade bei größeren Bauvorhaben lohnt es sich daher, frühzeitig über geeignete Absicherungsmöglichkeiten wie eine Bauleistungsversicherung oder Bauherrenhaftpflicht nachzudenken.

Zusätzlicher Wohnraum bedeutet oft auch Vermietung
Viele Eigentümer schaffen neuen Wohnraum mit dem Ziel, diesen später zu vermieten. Neben den Chancen sollten dabei auch mögliche rechtliche Auseinandersetzungen berücksichtigt werden.
Streitigkeiten über Mietzahlungen, Nebenkostenabrechnungen oder Kündigungen kommen häufiger vor, als viele Vermieter Copilotvermuten. Bereits ein einzelnes Verfahren kann erhebliche Anwalts- und Gerichtskosten verursachen.
Ein Vermieter-Rechtsschutz kann hier eine sinnvolle Ergänzung sein und Vermietern helfen, ihre Interessen rechtssicher durchzusetzen.

Fazit
Bauen, Aufstocken und Modernisieren sind Investitionen in die Zukunft der eigenen Immobilie. Gleichzeitig verändern sich dadurch Risiken und Werte. Deshalb sollte der Versicherungsschutz regelmäßig überprüft und an die aktuelle Situation angepasst werden.
Eine zeitgemäße Wohngebäudeversicherung, der passende Schutz gegen Haftungsrisiken sowie ein sinnvoller Vermieter-Rechtsschutz sorgen dafür, dass Eigentümer ihre Investitionen nicht nur planen, sondern auch langfristig absichern können.
Denn wer in seine Immobilie investiert, sollte auch an deren Schutz denken.

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