Haus & Grund Kiel: Mehr Wohnungsbau statt Schlagworte
Die aktuelle Diskussion über neue Wohngebiete, beispielsweise in Strande, sollte nach Auffassung von Haus & Grund Kiel Anlass sein, den Blick auf die eigentliche Herausforderung zu richten: Schleswig-Holstein sowie insbesondere Kiel und Umgegend brauchen mehr Wohnraum – in allen Wohnformen und Preissegmenten.
„Schlagworte mögen Aufmerksamkeit erzeugen, sie schaffen aber keine einzige Wohnung“, sagt Sönke Bergemann, Geschäftsführer von Haus & Grund Kiel. „Wir brauchen gemischte Neubaugebiete mit Reihen- und Doppelhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie Eigentums- und Mietwohnungen. Auch das Einfamilienhaus hat seinen berechtigten Platz und bleibt für viele Menschen der Wunsch nach den eigenen vier Wänden.“
Wer heute baue, sei in aller Regel kein Millionär, sondern investiere langfristig in die eigene Zukunft. „Jede neu gebaute Wohnung hilft, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern – unabhängig davon, ob sie vermietet oder selbst genutzt wird“, so Bergemann.
Zugleich stärke Wohnungsbau die Entwicklung der Städte und Gemeinden. Neue Einwohner trügen dazu bei, Kindertagesstätten und Grundschulen auszulasten, das Ehrenamt zu stärken und wichtige Einrichtungen wie die Freiwillige Feuerwehr langfristig zu sichern. „Jede verhinderte Wohnung verschärft den Wohnungsmangel. Deshalb müssen Planung und Genehmigung schneller werden. Wer bezahlbaren Wohnraum will, darf notwendige Bauprojekte nicht immer weiter verzögern“, betont Bergemann.