Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung
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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung (NHZ) wird seit 128 Jahren gern gelesen. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von 74.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.
Haus & Grund Kiel – Verlag & Service GmbH
Als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Haus & Grund Kiel bietet die Haus & Grund Kiel – Verlag & Service GmbH zahlreiche Serviceangebote für die Mitglieder von Haus & Grund an. Der Verlag gibt die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung (NHZ) heraus.
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Juliausgabe
Der deutsche Diplom-Jammerer regt sich gern über irgendetwas auf. Nur nicht über sich selbst, da ist ja auch nicht viel. Zum Beispiel darüber, dass der Kanzler das heldenhafte Ausscheiden unserer Nationalmannschaft unmittelbar nach Abpfiff als tolle Leistung gewürdigt hat. Dabei war es äußerst aufopferungsvoll von ihm, sich das Gekicke bis in die Morgenstunden anzusehen. Mit der Truppe war es wie bei der Deutschen Bahn: Man erwartet nichts, aber es kommt noch schlimmer. Vielleicht sollte im Stadion künftig statt der Nationalhymne lieber „Spiel mir das Lied vom Tod“ gespielt werden. Früher war das mal fast dasselbe. Wenn Horst Hrubesch in voller Leibeskraft das Deutschlandlied schmetterte, schlotterten beim Gegner allein schon deswegen die Knie. Heute bekommt jeder bei nachgewiesener Erfolglosigkeit im Job zum Abschied sieben Millionen Euro nachgeworfen. Es sei denn, man ist nicht beim DFB beschäftigt. Wenn einige Dauerunzufriedene nicht mal mehr auf unsere Fußballer stolz sein können, dann doch wenigstens auf die Schaffenskraft unserer Regierungen. Die haben völlig unbemerkt gänzlich neue physikalische Maßeinheiten herausgearbeitet. So zum Beispiel den Merz. Ein Merz ist der kürzeste Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen, während ein
Scholz die Nulllinie beim Ruhestrom beschreibt. Das normale Mostgewicht des Weins ist ein Kubicki, ein Weidel die maximale Wandstärke einer Brandmauer. Ob ein Pistorius der Durchmesser eines Bombenkraters ist, wissen wir nicht. Aber das ein Günther das Flächenmaß für 110 Hektar sinnlos asphaltiertes Dithmarscher Grünland werden könnte, muss sich noch zeigen. Was uns bisher fehlt, ist ein verlässliches Maß für die Breite einer Schneise des Erfolges. Unser Vorschlag: ein Klopp.
Volker Sindt
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