Direkt zum Inhalt

Wohngebäudeversicherung - Frostschäden nach der Kältefront

Die vergangene Kältefront hat in vielen Regionen deutlich gezeigt, wie schnell aus ein paar frostigen Nächten ein handfester Schaden am Gebäude werden kann. Und während sich manche Eigentümer nach den ersten milden Tagen bereits wieder entspannt zurücklehnen, deuten Wetterprognosen darauf hin, dass weitere Kälteeinbrüche durchaus noch möglich sind. Genau deshalb lohnt sich jetzt – Ende Januar, Anfang Februar – ein genauer Blick auf das, was Frost am Gebäude anrichten kann und wie gut die Wohngebäudeversicherung im Ernstfall schützt.

Frost ist nicht nur ein Wetterthema – sondern ein Gebäuderisiko
Wenn Temperaturen über mehrere Stunden oder Tage deutlich unter null Grad fallen, entsteht ein gefährlicher Mix aus Materialbelastung, Druck in Leitungen und unbemerkten Schwachstellen. Das Heim ist zwar gebaut, um Wetter auszuhalten – aber Frost ist ein besonders „stiller“ Gegner: Viele Schäden entstehen im Verborgenen und werden oft erst sichtbar, wenn es taut.
Typische Frostschäden sind:
- geplatzte Wasserleitungen (z. B. im Keller, in Außenwänden oder unbeheizten Nebenräumen)
- Rohrbrüche in Ferienhäusern oder leerstehenden Immobilien
- Schäden an Heizungsanlagen durch Ausfall oder unzureichende Beheizung
- Frostbedingte Risse an Fassaden, Putz und Mauerwerk
- Schäden durch gefrorene Dachrinnen und Fallrohre, Rückstau und Überlaufen
- Folgeschäden durch austretendes Leitungswasser, die schnell deutlich teurer werden als die Ursache selbst

Gerade Letzteres ist entscheidend: Nicht der kleine Riss in der Leitung ist das Hauptproblem – sondern das Wasser, das über Stunden oder Tage unbemerkt ins Gebäude läuft.


Warum Frostschäden oft teuer werden: Das Problem sind die Folgekosten
In der Praxis sind es selten die „kleinen“ Schäden, die Probleme machen – sondern die Folgen:
- Wasser läuft unter Estrich und in Dämmung
- Schimmel entsteht nach wenigen Tagen
- Trocknung dauert Wochen
- Mieter müssen ausziehen, Nutzung fällt aus
- Handwerker sind in Kältephasen besonders ausgelastet

Die Kosten können schnell fünfstellige Summen erreichen – selbst bei Einfamilienhäusern.
Gerade deshalb ist nicht nur wichtig, dass eine Wohngebäudeversicherung besteht, sondern wie sie gestaltet ist: Versicherungssumme, Selbstbeteiligung, Klauseln, grobe Fahrlässigkeit, Mitversicherung von Nebengebäuden und eventuellen Ableitungsrohren außerhalb des Gebäudes. Nach einer Kältefront gilt: Schäden werden häufig erst sichtbar, wenn Temperaturen wieder steigen. Deshalb empfiehlt es sich, in den nächsten Tagen besonders aufmerksam zu sein.

Wenn der Schaden da ist: Was jetzt wichtig ist
Kommt es zu einem Frost- oder Leitungswasserschaden, entscheidet oft das richtige Verhalten in den ersten Stunden darüber, wie schnell und reibungslos die Versicherung zahlt.
Bitte merken:
1. Schaden begrenzen (Wasser abstellen, Strom sichern, Heizung prüfen)
2. Dokumentieren (Fotos, Videos, Uhrzeit, betroffene Räume)
3. Versicherung / Versicherungsmakler informieren – je früher, desto besser
4. Keine voreiligen Sanierungen, bevor die Schaden- aufnahme erfolgt
5. Trocknung und Sofortmaßnahmen sind meist dringend – sollten aber abgestimmt werden


Fazit: Frost kommt selten allein – und Schäden leider auch nicht
Die letzte Kältefront war ein Warnsignal. Und auch wenn niemand weiß, ob in den kommenden Wochen noch einmal ähnliche Temperaturen auftreten: Eigentümer tun gut daran, jetzt aufmerksam zu bleiben, ihr Gebäude kurz zu prüfen und die Wohngebäudeversicherung auf Aktualität und Umfang zu kontrollieren.

Denn Frostschäden passieren nicht nur „den anderen“. Sie passieren oft dann, wenn man sie am wenigsten erwartet – und häufig genau dort, wo man selten hinschaut.

Wenn Sie möchten, prüfen wir gemeinsam, ob Ihre Wohngebäudeversicherung in Ihrem konkreten Objekt wirklich das leistet, was Sie im Schadenfall erwarten – und ob mögliche Lücken rechtzeitig geschlossen werden können – denn gerade bei Frostschäden, die oft hohe Folgekosten auslösen, ist ein moderner und passender Vertrag ein echter Unterschied.

Lassen Sie sich beraten und sparen Sie damit bares Geld
Als Versicherungsmakler arbeiten wir unabhängig und verfügen über umfassende Markttransparenz. Wir bieten Ihnen exakt die passgenaue Lösung, die Ihrem individuellen Risiko entspricht und sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsniveau auszeichnet.
Durch besondere Vereinbarungen mit Versicherungsgesellschaften schließen wir mangelhafte Vertragsinhalte weitestgehend aus und bieten einen umfassenden Versicherungsschutz zu einem bestmöglichen Prämienverhältnis. Wir überprüfen die Angemessenheit der Versicherungssumme und den Umfang der Vertragsinhalte, auch hinsichtlich einer eventuell vorhandenen Unterversicherung.

Durch Ihre Mitgliedschaft im Haus & Grund Bremen e.V. haben Sie außerdem die Möglichkeit, Versicherungsschutz zu Sonderkonditionen zu erhalten. Profitieren Sie damit von unserer Erfahrung und dem Vertrauen in unser Unternehmen.

Ihr Ansprechpartner:
Competence Center
Immobilienwirtschaft
+49 421 36804-15

immobilienwirtschaft@schunck.de

Immobilienwirtschaft - Schunck-Group