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Alternative Wohnprojekte richtig versichern

Mehrgenerationenhäuser, Cohousing-Projekte, Ökodörfer: Immer mehr Menschen tauschen die Isolation der eigenen vier Wände gegen lebendige Nachbarschaft. Doch wer Küche, Garten und Verantwortung teilt, teilt auch Risiken. Wir zeigen, welche Versicherungen gemeinschaftliche Wohnprojekte wirklich brauchen.

Welche Versicherungen bei Wohnprojekten Pflicht sind
Gesetzlich vorgeschrieben sind nur wenige Versicherungen, doch diese sind nicht verhandelbar. Sobald Freunde oder Mitglieder auf der Baustelle anpacken, müssen Bauherren jeden Helfer bei der BG BAU anmelden. Wer das versäumt, riskiert Ordnungsgelder und massive Regressforderungen. Beschäftigt das Projekt Personal wie Hausmeister oder Pflegekräfte, ist zudem die Sozialversicherung dieser Personen Pflicht. Neben diesen Vorgaben gibt es drei Versicherungen, die jedes Wohnprojekt haben sollte.

Wohngebäudeversicherung
Sie schützt das Gebäude vor Schäden durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser. Bei Genossenschaften oder Eigentümergemeinschaften läuft sie meist zentral über die Verwaltung. Die Kosten zahlen Bewohner anteilig über das Hausgeld.

Hausratversicherung
Möbel, Technik und Wertsachen der einzelnen Bewohner brauchen eigenen Schutz. Wichtig zu wissen: Gemeinschaftlich genutzte Gegenstände wie der Rasenmäher im Geräteschuppen sind nicht automatisch über die privaten Hausratversicherungen der Bewohner abgedeckt. Hier ist eine gesonderte Absicherung für das gemeinschaftliche Inventar erforderlich.

Privathaftpflichtversicherung
Wer versehentlich Gemeinschaftseigentum beschädigt, braucht eine private Haftpflichtversicherung. Allerdings sind Schäden an gemeinsam genutztem Eigentum nicht in jedem Tarif automatisch mitversichert. Gerade in Wohnprojekten kann deshalb
eine ergänzende Haftpflichtlösung sinnvoll sein, um finanzielle Risiken für die Gemeinschaft zu vermeiden. Das schont den Geldbeutel und wahrt den Frieden in der Gemeinschaft.

Schutz ab dem ersten Spatenstich
Der Versicherungsschutz beginnt nicht erst beim Einzug. Wer ein Grundstück kauft, haftet ab Tag eins und benötigt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Banken verlangen vor Baubeginn meist eine Bauherrenhaftpflicht und eine Feuerrohbauversicherung. Zusätzlich schützt eine Bauleistungsversicherung den Rohbau vor Vandalismus und Unwetterschäden.

Versicherungsschutz für gemeinschaftliche Wohnprojekte
Die GEV bietet als Spezialversicherer für Immobilien maßgeschneiderte Lösungen für Wohngebäude-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen. Ob Mehrgenerationenhaus oder Cohousing-Projekt: Die Wohngebäudeversicherung der GEV lässt sich flexibel an die Besonderheiten gemeinschaftlicher Wohnformen anpassen.

Fazit: Gemeinsam wohnen, gemeinsam absichern

Alternative Wohnformen stehen für Gemeinschaft und neue Wege des Zusammenlebens. Damit der Traum vom gemeinsamen Dach nicht an finanziellen Risiken scheitert, braucht es die richtige Absicherung. Wer frühzeitig Lücken schließt, schützt nicht nur das Gebäude, sondern auch den Frieden in der Gemeinschaft.
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GEV Grundeigentümer-Versicherung
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Lassen Sie sich von den Experten der GEV Grundeigentümer-Versicherung unter 040 3766 3367 beraten.

www.gev-versicherung.de