Wettbewerb Blaue Hausnummer 2026 startet in acht Kommunen
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Auszeichnung für besonders energieeffiziente Wohngebäude
Gütersloh. Hausbesitzende und Eigentümergemeinschaften aufgepasst: Unter dem Dach der Initiative ALTBAUNEU des Kreises Gütersloh zeichnen acht Kommunen im Herbst 2026 zum zweiten Mal energieeffiziente Sanierungen und klimafreundliche Neubauten aus, die in den letzten 16 Jahren umgesetzt wurden. Ab sofort bis zum 1. Juli 2026 nehmen die Klimaschutzstellen der Städte Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Versmold und Werther (Westf.) sowie der Gemeinde Steinhagen Bewerbungen von Hausbesitzenden und Eigentümergemeinschaften entgegen.
Mitmachen lohnt sich: Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber erhalten im Rahmen einer kleinen Auszeichnungsveranstaltung im Rathaus nicht nur eine individuelle Hausnummer und eine von der Landrätin Ina Laukötter und dem jeweiligen Bürgermeister unterschriebene Urkunde. Dank der Unterstützung der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld, zahlreicher Volksbanken, der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück sowie der Verbraucherzentrale NRW und dem Verein Haus & Grund OWL werden in jedem Ort während der Auszeichnungsveranstaltung Preisgelder in Höhe von 3500 Euro verlost.
„Mit der Blauen Hausnummer möchten wir nicht nur die Leistungen der Hausbesitzer honorieren, sondern auch gute Beispiele für die Öffentlichkeit sichtbar machen“, erklärt Landrätin Ina Laukötter. „Bei den Vergabekriterien haben wir uns an den Förderprogrammen zum energieeffizienten Bauen und Sanieren der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) orientiert“, erläutert Ulla Thering, Projektleiterin beim Kreis Gütersloh. Wer seinen Altbau nach dem 1. Oktober 2009 mindestens auf KfW-Effizienzhaus-Niveau 100 gebracht oder ein Haus zum KfW-Denkmal saniert hat, kann sich bewerben. Gleiches gilt für Hausbesitzer, die drei wirksame Einzelmaßnahmen aus dem Bewerbungsbogen umgesetzt haben – vorausgesetzt zwei der drei Maßnahmen betreffen die Gebäudehülle. Neubauten müssen mindestens den KfW-Standard 40 oder besser erreichen, um eine Auszeichnung zu erhalten. Darunter fallen auch Passivhäuser.
Alle wesentlichen Informationen zur Teilnahme und die Bewerbungsbögen der Kommunen mit den Auszeichnungskriterien und Hinweisen zu den geforderten Nachweisen sind im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh oder auf den Webseiten der Kommunen abrufbar. Die Unterlagen können zudem bei der Klimaschutzstelle im Rathaus oder bei Projektleiterin Ulla Thering vom Kreis unter Tel. 05241 – 85 2762 oder u.thering@kreis-guetersloh.de angefordert werden.