Haus & Grund e. V. sieht Gefahren für die Stadt Berlin durch Einführung eines Mietenkatasers.
Durch das vom Abgeordnetenhaus Berlin beschlossene Mietenkataster wird die Leistungsfähigkeit der Stadt Berlin erheblich geschwächt. Darauf weist der Landesverband Haus & Grund Berlin hin. Die politisch Verantwortlichen haben aus den Warnungen der letzten Wochen zum Gesetzesvorhaben Mietenkataster nicht die richtigen Schlüsse gezogen, sondern halten unbeirrt an ihrem falschen Vorhaben fest.
Das durch ein Mietenkataster geschaffene Bürokratiemonster wird bei den Vermietenden und in der Berliner Verwaltung erhebliche Kosten verschlingen und damit die exekutive Leistungsfähigkeiten erheblich einschränken.
Vermieterinnen und Vermieter sind es leid, die jahrzehntelange falsche Wohnungspolitik aller Parteien auszubaden.
Mieterinnen und Mieter der Stadt wird durch das Kataster nicht geholfen, da dieses weder durch sie einsehbar noch überhaupt geeignet ist, inhaltlich Mieten zutreffend einzuordnen.
Die Voraussetzungen für eine zulässige Miete werden im Kataster nicht systematisch erfasst und aufgearbeitet. Das bleibt weiterhin ausschließlich dem Berliner Mietspiegel überlassen.
Das Berliner Mietenkataster sorgt somit lediglich dafür, dass der Stadt Berlin Energie und private Vermieterinnen und Vermieter für immer verloren gehen.