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Zweite Wohnungsbaukonferenz Bonn diskutiert Handlungskonzept „Wohnen Bonn“

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Zweite Wohnungsbaukonferenz-2026
Die Teilnehmer trafen sich zur Konferenz im Gangolfsaal des Bonner Münsters | ©Sascha Engst/Bundesstadt Bonn
Rund 60 Experten aus Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung nahmen am Mittwoch dieser Woche auf Einladung der Stadt Bonn im Gangolfsaal am Bonner Münster an der zweiten Wohnungsbaukonferenz Bonn (WoKoBo) teil. Im Mittelpunkt stand der Entwurf des Handlungskonzeptes Wohnen Bonn.

Die Wohnungsbaukonferenz Bonn versteht sich als Plattform für Austausch, Transparenz und Zusammenarbeit aller relevanten Wohnungsmarktakteurinnen und -akteure.  Oberbürgermeister Guido Déus betonte: "Wirksames wohnungspolitisches Handeln in Bonn braucht die enge Zusammenarbeit mit den Akteuren und Akteurinnen des Wohnungsmarktes. Mit der Wohnungsbaukonferenz haben wir ein Format geschaffen, das genau das ermöglicht – konstruktiv, ziel- und zukunftsgerichtet und auf Augenhöhe."

Das vom OB beschriebene Veranstaltungsformat stammt aus dem Sommer 2025. Zur ersten Konferenz dieser Art hatte die frühere Oberbürgermeisterin Katja Dörner eingeladen. Dem erfolgreichen Auftakt folgten drei Arbeitstermine im Herbst 2025. Die Konferenz findet halbjährlich statt. Die nächste ist im September diesen Jahres vorgesehen.

Gemeinsam Prioritäten setzen

Der Entwurf definiert Ziele und benennt Maßnahmen, die ergänzend zu bereits bestehenden Aktivitäten in besonderer Weise geeignet sind, die Ziele zu erreichen. Die Die Diskussion drehte sich um die Fähigkeiten der vorgelegten Überlegungen, den Wohnungsbau und die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Bonn wirksam zu verändern.

Bau-Turbo, Planungsturbo, Baulandmodell

Fachleute der Stadtverwaltung informierten über laufende Aktivitäten der Stadt im Wohnungsbau. Sie stellten den Stand der Vorbereitungen zur Anwendung des so genannten „Bauturbos“, die Überlegungen zur Beschleunigung von Bauleitplanverfahren mit einem „Planungsturbo“ sowie die Evaluation des Bonner Baulandmodells und die städtischen Leitlinien zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wohnungsbau.

Ergebnisse fließen in das Handlungskonzept

Die Rückmeldungen und Ergebnisse der zweiten Wohnungsbaukonferenz werden ausgewertet und in das Konzept aufgenommen. Entscheidender Baustein ist ein Fahrplan zur gemeinschaftlichen Umsetzung der Maßnahmen. Das Handlungskonzept wird im zweiten Halbjahr 2026 politisch beraten.

Von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg nahm Hauptgeschäftsführer Gelderblom teil.

Weitere Informationen zur zweiten Wohnungsbaukonferenz sind auf der städtischen Internetseite www.bonn.de/wokobo veröffentlicht.

FF