Direkt zum Inhalt
|

Symposium mit Bürgerbeteiligung beleuchtet 2000 Jahre Stadtgeschichte

Bild
Blick 2 ins Haus der Bildung Stadt Bonn
Bonner (Ohn-)Macht

Das Stadtmuseum und die Volkshochschule Bonn laden mit der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn zum Symposium „Bonner (Ohn-)Macht“ ein. Interessierte sind können am Donnerstag, 26. März 2026, von 14 bis 20 Uhr im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn, an den Vorträgen und Diskussionen des stadtgeschichtlichen Symposiums teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Bis heute ist die Stadt Bonn nachhaltig davon geprägt, dass sie in unterschiedlichen Epochen immer wieder eine herausgehobene Rolle hatte: So war Bonn Standort eines Römerlagers, später kurfürstliche Residenz- und Festungsstadt und erneut Zentrum der Macht in der Funktion als Bundeshauptstadt im 20. Jahrhundert.

„Trotz der damit verbundenen (Macht-)Stellung“, erläutert Prof. Dr. Michael Rohrschneider, „wurde Bonn im Verlauf seiner Geschichte auch immer wieder ,ohnmächtig‘ zum Spielball größerer Mächte, Interessen und Katastrophen, darunter beispielsweise die weitgehende Zerstörung Bonns im Jahr 1689.“  Rohrschneider ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte und Leiter des Zentrums für Historische Friedensforschung der Universität Bonn.

Das Programm des Symposiums spannt einen Bogen über zwei Jahrtausende Bonner Stadtgeschichte. Angefangen von Einblicken in das alltägliche Leben im römischen Bonn über die Bedeutung mittelalterlicher Herrscherurkunden bis hin zum Stadtbrand von 1689. Auch die Rolle der Bonner Universität in Zeiten politischer Umbrüche und andere städtische Entwicklungen im 20. Jahrhundert sind Themen der Vorträge.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis 25. März 2026 an stadtmuseum@bonn.de zu senden.