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Stadt Bonn beantragt Verlängerung der Lkw-Freigabe auf der Reuterstraße

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Gedränge auf der LKW Reuterstr
Gedränge auf der Reuterstraße soll bis 2028 bleiben | ©H&G Meike Böschemeyer
Zeitlich begrenzte Regelung soll Verbindung zwischen A565 und Südbrücke während der Nordbrücken-Sperrung sichern. 

Die Stadt Bonn hat die Bezirksregierung Köln gebeten, die temporäre Freigabe der Reuterstraße für den Schwerverkehr bis Ende 2028 zu verlängern. Die Reuterstraße stellt eine wichtige Verbindung zwischen der linksrheinischen A565 und der Südbrücke (A562) dar und dient damit als zentrale Verkehrsachse dar, um den Rhein zu queren.

Die Freigabe der Reuterstraße für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen war im Mai 2026 zunächst für sechs Monate erteilt worden. Hintergrund war die Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen.

Aus Sicht der Stadt würde eine Wiedereinführung des Fahrverbots erhebliche zusätzliche Belastungen für Verkehr, Wirtschaft und Versorgung in Bonn und der Region nach sich ziehen. Ziel bleibt es, den Schwerverkehr möglichst auf leistungsfähigen Hauptverkehrsachsen, wie der Reuterstraße, zu bündeln.

Um die Anwohnenden vor Lärm- und Schadstoffemissionen zu schützen, gilt die temporäre Freigabe der Reuterstraße bisher nur montags bis freitags zwischen 7 und 19 Uhr, Tempo 30- und Umweltzonen-Regelung werden weiterhin beibehalten. Diese Regelungen sollen weiterhin beibehalten werden.

Inzwischen werden die relevanten Grenzwerte seit mehreren Jahren eingehalten beziehungsweise deutlich unterschritten. Dazu beigetragen haben sowohl die Maßnahmen des Luftreinhalteplans als auch die technische Weiterentwicklung und Schadstoffminderung moderner Fahrzeuge.

FF