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Scheitert Gedenkstätte für NS-Opfer? Beirat begleitet Projekt zum Umzug der Gedenkstätte nach Endenich

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Gedenkstätte
Treffen des Beirats am historischen Ort | ©Foto: Dokumentationszentrum
Es geht nicht voran bei Planung und Bau der Gedenkstätte für die durch die Nationalsozialisten ermordeten Opfer, die vor ihrem Transport in die Todeslager im ehemaligen Kloster der Benediktinerinnen in Endenich kaserniert worden waren. 

Nun kommt noch die Haushaltskrise der Stadt erschwerend hinzu.  Jetzt soll der vom Stadtrat berufene wissenschaftliche Beirat für Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum für Tempo sorgen. Der Beirat wird die das Projekt eng begleiten und die Stadt in inhaltlichen, organisatorischen sowie finanziellen Fragen beraten. 

Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn 

Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger nennt den Beirat eine „starke Stimme für die Zukunft der Bonner Erinnerungskultur. Wir freuen uns auf konstruktive Diskurse und die gemeinsame Begleitung von Förderanträgen und Formaten.“ 

Dem Beirat gehören Fachleute aus Wissenschaft und Gedenkstättenarbeit an. Bereits im Sommer wählten die Mitglieder aus ihrer Mitte Dr. Stefan Mühlhofer, den Vorsitzenden des Arbeitskreises Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen und Direktor der Kulturbetriebe der Stadt Dortmund, zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. Christine Krüger vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Dem Beirat gehören auch der Vorsitzende der Bonner Synagogengemeinde Jakov Barasch, Stadtdechant Monsignore Dr. Markus Hofmann sowie Dr. Sebastian Scharte vom Förderverein von Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum an.

Optimismus verbreitet Vorsitzender Dr. Stefan Mühlhofer: „Ich bin sehr froh, dass das Projekt Gedenkstätte am historischen Ort weiterverfolgt wird und trotz der sehr angespannten Haushaltslage der Bundesstadt Bonn auf einem guten Weg ist.“

FF