Linksrheinische Vorlandbrücke wird abgerissen und neugebaut
„Maximale Beschleunigung“: Im Jahr 2028 soll die Nordbrücke wieder befahrbar sein – auch für über 7,5-Tonner
Nach der Totalsperrung der Nordbrücke gibt es eine erste zeitliche Prognose. Wie Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder nach der Sitzung des Leitungskreises auf einer Pressekonferenz in Bonn mitteilte, soll der Verkehr in zwei Jahren wieder über den Rhein rollen, auch die bisher ausgesperrten Lastkraftwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen.
Für die linksrheinische Vorlandbrücke läutet dagegen das Sterbeglöckchen. Die Diagnose ist eindeutig: Das Bauwerk ist nicht mehr verkehrstüchtig. Die vertiefende Untersuchung der Vorlandbrücke haben die erwarteten größeren Schäden bestätigt. Die Tragfähigkeit einzelner Bauwerke sei nicht mehr garantiert. Es muss abgerissen und komplett neu gebaut werden. Mit dem Abriss soll im Juli begonnen werden Die Strombrücke und die rechtsrheinische Vorlandbrücke seien dagegen verkehrstauglich, auch für den Schwerlastverkehr.
Um Zeit zu sparen laufen Ausschreibung und die Planung für den Neubau parallel. Der Ersatzbau könnte noch in diesem Jahr starten. Voraussichtlich im Spätsommer wird erwartet, den Rad- und Fußverkehr wieder aufzunehmen. Um all das zu schaffen, so der Minister, sei „maximale Beschleunigung“ nötig. Die Verfahren würden in größtmöglicher Geschwindigkeit stattfinden. Bei der Ausschreibung stehe „Schnelligkeit im Schaufenster“: Er gab sich optimistisch: „Wir können Tempo“. Die Kosten für Abriss und Neubau stehen noch nicht fest.
FF