Hitzewelle zeigt Auswirkungen im Rheinauensee
Die extreme Hitzewelle der vergangenen Tage macht sich auch im Rheinauensee bemerkbar: Innerhalb einer Woche hat sich das zuvor klare Wasser durch verstärktes Algenwachstum sichtbar eingetrübt. Zudem wurden in den Uferbereichen vereinzelt tote Fische gefunden. Die aktuelle Lage ist jedoch nicht mit der Situation vor der Seesanierung zu vergleichen.
Die Stadt hat bereits in der vergangenen Woche Umwälzpumpen in Betrieb genommen, welche tagsüber das Wasser mit Sauerstoff anreichern. Nachts wird der Kühlwasserrücklauf aus dem Posttower in den See gepumpt. Dies unterstützt die Abkühlung und füllt den See wieder auf, welcher durch die Hitze aktuell große Mengen Wasser verdunstet.
Zudem wurden Wasserproben gezogen, da der Verdacht auf Blaualgen vorliegt. Diese können ab einer gewissen Konzentration für Mensch und Tier giftig sein. Aktuell liegen noch keine Ergebnisse vor.
In diesem Zusammenhang macht die Stadt noch einmal auf das Badeverbot sowie das Fütterungsverbot aufmerksam. Der Wasservogelkot sowie Essensreste, welche auf den Seegrund sinken, sind die Hauptursache für Nährstoffe und Algenwuchs.
FF