Direkt zum Inhalt
|

Hitzestress könnte bis zu zwei Drittel aller 23 Millionen Gebäude in Deutschland treffen

Hitzeopfer Sonnenblumen
Vertrocknete Sonnenblume | ©Friedel Frechen
Der Klimawandel verändert die Risikolandschaft für Immobilien in Deutschland grundlegend. Zum größten Klimarisikofaktor dürfte sich bis 2050 die Hitze entwickeln. 

Das Risiko durch Starkregen wird ebenfalls steigen, während die Gefahr durch klassische Flusshochwasser in einigen Regionen teilweise zurückgeht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse von Wüest Partner und Climada Technologies. 

Für die Studie wurde der gesamte Gebäudebestand in Deutschland untersucht - immerhin rd. 23 Mio. Gebäude - und anhand verschiedener Emissionsszenarien die Gefährdung durch Hitze, Starkregen, Fluss- und Küstenhochwasser sowie Stürme und Erdrutsche berechnet. Von Hitzestress werden im ungünstigsten Szenario bis 2025 bis zu zwei Drittel aller Gebäude betroffen sein. Besonders gefährdet sind Süd- und Mitteldeutschland sowie dicht bebaute urbane Räume. Aber auch im mittleren Szenario werden Landesteile im Süden und in der Mitte, darunter Großstädte wie Frankfurt und Leipzig, starken Hitzerisiken ausgesetzt sein. 

Gefährdet sind auch die als Verkehrswege genutzten Flüsse wie der Rhein, der auch in Bonn ein historisches Niedrigwasser erreicht hat. 

Quelle zur Forschung: Newsletter Thomas Daily. 

FF

Bild
NIEDRIGWASSER BONN SCHIFFFAHRT
Verschwindender Rhein in Bonn | ©Meike Böschemeyer