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Die Union will an den KfW-40-Standard ran

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Friedrich Merz CDU Vorsitzender
Friedrich Merz gibt den Gleiswechsel bekannt | ©CDU
Um den Wohnungsbau weiter anzukurbeln, will die CDU "vom strengen KfW-40-Standard abrücken". So steht es in einem Papier mit dem Titel "Was jetzt passieren muss", das vom Parteipräsidium nach zweitägiger Klausur Anfang der Woche beschlossen wurde. Um Bauen und Sanieren günstiger zu machen, müssten "unnötige Regelungen und Bauvorgaben weg", heißt es weiter. Für Sanierungen solle daher nur noch der europäische Standard gelten statt der strengeren deutschen Vorschriften. 

Ziel sei außerdem, den Bauturbo zu entfristen; derzeit gilt die Regel bis 2030. Und: "Vereinfachte Baustandards (Gebäudetyp E) müssen zur Regel werden.". Die Beschlüsse sind teilweise nicht neu, gehen teilweise aber über die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag mit der SPD hinaus, so der Passus zum KfW-40-Standard. Der Gesetzentwurf zum Typ E hängt weiter in der Abstimmung zwischen den Ministerien. Dessen Einführung hatten Union und SPD auch schon in einem Beschlusspapier Ende August bekräftigt.

Im Wortlaut:

„Wohnen bezahlbar machen: Bauen und Sanieren muss günstiger werden. Wohnkosten werden zunehmend zur Belastung. Anstatt zu enteignen, müssen wir das Bauen einfacher und günstiger machen. Unnötige Regelungen und Bauvorgaben müssen weg. Vereinfachte Baustandards (Gebäudetyp E) müssen zur Regel werden. Um die Neubaukosten zu senken und den Wohnungsbau in Deutschland weiter anzukurbeln, rücken wir vom strengen KfW 40-Standard ab. Für Sanierungen orientieren wir uns nur noch am europäischen Standard. Unser Ziel ist es, den sogenannten Bauturbo zur Beschleunigung und Entbürokratisierung des Wohnungsbaus zu entfristen.“

FF