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Deutscher Mieterbund verlangt nach falscher Medizin gegen die Wohnungsnot

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Themenbild Wohnungsbau | ©LBS
Haus & Grund fordert mehr Wohnungsbau statt neuer Mietregeln 

Der neue Mietenreport des Deutschen Mieterbundes bestätigt aus Sicht von Haus & Grund Deutschland das zentrale Problem des Wohnungsmarktes: Es fehlen Wohnungen. Der Report beziffert die Lücke auf rund 1,4 Millionen Wohnungen. 

Trotzdem fordert der Mieterbund erneut stärkere Eingriffe in die Mietpreisbildung. „Der Mieterbund beschreibt die Krankheit inzwischen ziemlich genau – verlangt aber immer wieder nach derselben falschen Medizin. Mehr Regulierung schafft keine einzige zusätzliche Wohnung“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

Mietrecht ersetzt keine Baukräne

Nach Angaben des Mieterbundes berichten 58 Prozent der befragten Mieter von gestiegenen Wohnkosten, 29 Prozent sorgen sich um die künftige Bezahlbarkeit ihrer Miete. Für Haus & Grund liegt die Antwort auf diese Befürchtungen darin, den Wohnungsbau zu stärken, statt ihn immer stärker zu regulieren. „Man kann Investoren und private Vermieter nicht mit immer neuen Regeln abschrecken und sich anschließend darüber wundern, dass Wohnungen fehlen. Mietrecht ersetzt keine Baukräne“, so Warnecke.

Wohngeldkürzung falsch

Einigkeit besteht bei der Kritik an den geplanten Einsparungen beim Wohngeld. Sowohl Haus & Grund als auch der Deutsche Mieterbund warnen davor, dass die Bundesregierung die Unterstützung für Haushalte mit niedrigen Einkommen massiv kürzen will. „Wer soziale Härten vermeiden will, muss den Betroffenen direkt helfen. Beim Wohngeld zu kürzen, wäre deshalb genau das falsche Signal“, betonte Warnecke.

FF