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Bonner Bau-Turbo: Haus & Grund begrüßt klare und verlässliche Leitlinien

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Ratssaal BN
Rat startete Bau-Turbo | ©Meike Böschemeyer
Entscheidend ist die Umsetzung

Der Rat der Bundesstadt Bonn hat am 15. Juni 2026 verbindliche Leitlinien für die Anwendung des bundesweiten „Bau-Turbos“ beschlossen. Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich. „Leitlinien allein schaffen noch keine einzige Wohnung. H&G erwartet, dass der Turbo auch in der täglichen Genehmigungspraxis umgesetzt wird“, so Vorsitzender Dirk Vianden. Erarbeitung und Entscheidung der Leitlinien gäben Anlass zum Optimismus.

Die Eigentümergemeinschaft schließt sich dem Anspruch von Oberbürgermeister Guido Déus an, den Wohnungsbau gezielt zu beschleunigen. Der Grundsatz, dass die Zustimmung zu einem Wohnungsbauvorhaben erteilt werden soll, wenn ein Vorhaben die Leitlinien erfüllt, verbindet Beschleunigung mit Verlässlichkeit und Gleichbehandlung.  Dies war eine zentrale Forderung der Akteure des Wohnungsmarktes, die die Leitlinien in mehreren Sitzungen miterarbeitet haben.

Haus & Grund war an der Entwicklung der Leitlinien beteiligt.

Als einer dieser Akteure hat sich Haus & Grund aktiv in die Entwicklung der Leitlinien eingebracht. Es ist ein positives Zeichen, dass zentrale Erwartungen der Praxis wie eine möglichst frühe Planungssicherheit, transparente Anforderungen und eine eindeutige politische Haltung, Berücksichtigung gefunden haben.

Haus & Grund dankt für die positive Arbeit der Stadtverwaltung, vor allem der Abteilung Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit im Stadtplanungsamt unter der Leitung von Petra Denny. Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom spricht von einer "sehr engagierten Arbeit“ der im städtischen Planungssektor verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Eva Esser, Julia Fuchs und Jörn Springer.  „Sie haben den Dialog mit denjenigen gesucht, die den dringend benötigten Wohnungsbau tatsächlich voranbringen können, und gemeinsam mit ihnen entwickelt, damit der Bau-Turbo in Bonn auch in der Realität zündet“, betont Gelderblom.   

Das sei keine Selbstverständlichkeit. Während andernorts bereits Handreichungen kursieren, wie sich die Anwendung des Bau-Turbos möglichst vermeiden lässt, hat die Bonner Verwaltung den umgekehrten - und aus unserer Sicht allein zielführenden - Weg gewählt: Sie hat nicht gefragt, wie man das neue Instrument umgeht, sondern wie man es zum Wirken bringt. Diese konstruktive Grundhaltung verdient unsere Anerkennung.  

FF