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Archäologische Sondierungen auf dem Bad Godesberger Theaterplatz ab 19. Oktober

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Soweit ist es noch lange nich
So weit ist es noch lange nicht. So könnte die Bad Godesberger Innenstadt einmal aussehen, wenn es endlich einmal voranginge | ©H&G/Meike Böschemeyer
Kein Start für Umgestaltung – Dauer bis Mitte November

Bitte nicht zu früh freuen, wenn man ab Mitte Oktober am Theaterplatz über nicht mehr erwartete Bauarbeiten „stolpern“. Da werden keinesfalls die Umbauarbeiten gestartet, über die seit mehr als fünf Jahren gesprochen wird. Wer hier gräbt ist der Denkmalschutz.

Zum Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) für die Innenstadt von Bad Godesberg gehören archäologische Untersuchungen. Sie beginnen am Montag, 19. Oktober 2026. 

Für die geplante Neugestaltung der Innenstadt werden Sondierungsarbeiten insbesondere auf der Höhe des Theaterplatzes 1 und 1a starten. Bei den Untersuchungen handelt es sich um Maßnahmen der Denkmalpflege. Durch die Anlage von Suchgräben in einer Tiefe von gut einem Meter soll geklärt werden, ob in den vermuteten Abschnitten Bodendenkmäler zu erwarten sind oder gefunden werden. .

Die sogenannten archäologischen Sondagearbeiten werden bis voraussichtlich Mitte November 2026 andauern. Trotz der Arbeiten sind alle Ladengeschäfte, Gastronomiebetriebe und Grundstücken in der Innenstadt während des gesamten Untersuchungszeitraums uneingeschränkt erreichbar. Einschränkungen für den Lieferverkehr von der Koblenzer Straße kommend und den Fußverkehr werden auf ein absolutes Minimum beschränkt.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass es sich bei den bevorstehenden Arbeiten noch nicht um den Start der eigentlichen Umgestaltung handelt. Der offizielle Beginn der Gesamtmaßnahme ist weiterhin für den Sommer 2027 vorgesehen. Da die Sondierungen ein größeres Areal umfassen, kann optisch der Eindruck einer umfassenden Baustelle entstehen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um reine Prüf- und Erkundungsarbeiten im Untergrund.

FF