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Palmkätzchen zu Ostern

Beliebte Frühlingsboten stehen unter Naturschutz

Palmkätzchen

Palm- oder Weidenkätzchen zählen zu den ersten Frühlingsboten und sind als Osterdekoration sehr beliebt. Bereits ab Mitte März bildet die Sal-Weide ihre flauschigen Kätzchen und gehört damit zu den Frühblühern. Diese frühen Blüten sind für die erwachende Tierwelt von großer Bedeutung: Vor allem Bienen decken bis zu 70 Prozent ihres jährlichen Pollenbedarfs über Weiden.

Trotz ihrer Beliebtheit dürfen Palmkätzchen weder in der Natur noch im eigenen Garten abgeschnitten werden, da sie unter Naturschutz stehen, erklärt Dr Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es vom 1. März bis 30. September verboten, Zweige mit Weidenkätzchen zu schneiden. Der Begriff der „gärtnerisch genutzten Fläche“ umfasst laut einem ministeriellen Erlass auch private Gärten. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Wer zu Ostern nicht auf frische Weidenkätzchen verzichten möchte, sollte diese daher in einer Gärtnerei erwerben, rät Kirchhoff.

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