Einblicke in die Rechtsberatung von Haus & Grund
– ein Besuch in der Geschäftsstelle in Husum
Ob Schadensersatz, Mietausfälle oder Mieterhöhungen – letztlich geht es immer um Geld
Die Rechtsberatung in der Geschäftsstelle von Haus & Grund Husum ist in der Regel gut ausgebucht. Zweimal im Monat ist der Kieler Syndikusanwalt André Wilm vom Landesverband Schleswig-Holstein vor Ort, um mit den Mitgliedern ihre rechtlichen Probleme zu besprechen.
„Die meisten Mitglieder, die mit einem Termin zur Rechtsberatung kommen, sind nervös“, erzählt Kathrin Willers, Büroleiterin von Haus & Grund Husum. „Es ist wohl ein bisschen wie ein Besuch beim Zahnarzt für sie.“
Doch Willers selbst und ihre Kollegin Monika Friedrichsen wissen den Besuchern der Geschäftsstelle mit viel Zugewandtheit die Unsicherheit zu nehmen vor dem Termin mit dem Anwalt, der nun ihre ganz spezielle Problematik lösen soll - ob es um Eigentumsverhältnisse geht, Nachbarschaftsstreitigkeiten geht oder Probleme mit Mietern.
Anfängliche Nervosität der Klienten verfliegt schnell
André Wilm weiß ebenfalls um die Nervosität seiner Klienten und kommt diesen daher schon im Foyer entgegen, begrüßt sie mit Namen und freundlichem Handschlag und schafft so auch von seiner Seite von vornherein eine entspannte Atmosphäre. Wenn dann die Beratungszeit um ist und das Gespräch beendet, verlassen die meisten spürbar erleichtert sein Büro.
„Wir fragen oft, ob es geholfen hat“, sagt Monika Friedrichsen. „Und meistens hören wir ein erleichtertes Seufzen und bekommen ein sehr positives Feedback.“ Zwar bekäme nicht jeder immer die Antwort, die er sich vielleicht erhofft hätte oder die seinem persönlichen Rechtsempfinden entspricht. „Aber grundsätzlich gehen die Mitglieder mit einer guten Vorschlagslösung nach Hause.“
Jüngere Mitglieder bevorzugen E-Mail und telefonische Beratung
Diejenigen, die größere Probleme haben, kommen regelmäßig wieder. Da wird dann beispielsweise in der einen Woche das eine und in der nächsten Woche das nächste Mietverhältnis besprochen, denn alles auf einmal ließe sich in dem Zeitfenster der 15 Minuten, die pro Fall zur Verfügung stehen, nicht lösen. „Da wir allen Mitgliedern möglichst kurzfristig einen Termin ermöglichen wollen, sind die einzelnen Beratungsgespräche zeitlich begrenzt“, sagt Kathrin Willers dazu. „Sonst könnten wir den Mitgliedern nicht gerecht werden.“
Manches lässt sich auch per Mail erledigen. „Das ist auf jeden Fall der Weg unserer jüngeren Mitglieder. Die kommunizieren mehr per Mail und Telefon, als dass sie in der Geschäftsstelle den direkten Kontakt suchen“, sagt Monika Friedrichsen dazu.