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Haus & Grund Lemgo: Mitgliederversammlung

Ein Vortrag des Bezirksschornsteinfegers und Gebäudeenergieberaters im Handwerk Jörg Margraf zu dem Thema „Allgemeine Tätigkeit des Schornsteinfegers / Gebäudeenergiegesetz“ stand im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung 2026 von Haus & Grund Lemgo am 16. März in den Räumlichkeiten der Gemeinde St. Marien in Lemgo.

 

Vorsitzender Norbert Stukenbröker hatte die erschienenen Mitglieder sowie Jörg Margraf als Referent und Verbandsgeschäftsführerin Daniela Niermann als Gast begrüßt.

In seinem Geschäftsbericht ließ Vorsitzender Norbert Stukenbröker das letzte Geschäftsjahr Revue passieren. Er habe neulich mit der Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge ein Gespräch geführt und ihr von den Sorgen der Mitglieder berichtet.

„Die Themen Abschaffung des Gebäudeenergiegesetzes, Krankenkassenbeiträge aus Vermietung und Verpachtung sowie Erbschaftssteuer bewegten die Immobilieneigentümer“, so der Vorsitzende.

„Erfreulich ist, dass der Verein auch im vergangenen Jahr wieder neue Mitglieder gewinnen konnte. Zum Jahresende 2025 verfügte der Verein über annähernd 1.200 Mitglieder“, so Stukenbröker.

Der Vorsitzende trug auch den Bericht zu den Vereinsfinanzen des Jahres 2025 vor. An diesen hatten die Rechnungsprüfer nichts zu beanstanden. Auf ihren Antrag hin wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Als Rechnungsprüfer für das Geschäftsjahr 2026 wurden Lydia Kohlmann und Claudia Meier wiedergewählt.

Im Rahmen der Regularien standen auch Vorstandswahlen an. Birgit Peters wurde als Kassenwartin einstimmig in ihrer Funktion bestätigt. 

Nach den Regularien informierte Bezirksschornsteinfeger und Gebäudeenergieberater im Handwerk Jörg Margraf zu dem Thema „Allgemeine Tätigkeit des Schornsteinfegers / Gebäudeenergiegesetz“. In seinem Vortrag ging der Referent schwerpunktmäßig darauf ein, was Schornsteinfeger heute zusätzlich anbieten. „Ein Schornsteinfeger macht heute viel mehr als Kehren, Messen und Feuerstättenschau“, so Margraf. Er erläuterte, dass er als Gebäudeenergieberater im Handwerk einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen kann und den Immobilieneigentümern auch bei Fördermittelbeantragung zur Seite steht. Der Referent informierte die Teilnehmer, dass neue Heizungen inzwischen nur alle fünf Jahre überprüft werden müssen. Beim individuellen Sanierungsplanplan sei Struktur statt Bauchgefühl relevant.  Zum Beispiel sei ein Fenstertausch oft nicht sinnvoll und ist teuer, während andere Maßnahmen mehr Energie einsparten. Wichtig sei, dass der Antrag auf Fördermittel immer vorher gestellt wird. Er als Schornsteinfeger sei ein neutraler Energieberater ohne eigene wirtschaftliche Interessen, so Margraf. Dieser berichtete weiter, dass er auch Energieausweise für Wohngebäude erstellen könne. Ein Energieausweis sei bei Verkauf oder Vermietung erforderlich. Zum Gebäudeenergiegesetz, welches inzwischen Gebäudemodernisierungsgesetz heiße, sei zu sagen, dass es bisher erst ein Eckpunktepapier gebe und dass die Politik gerade an den neuen Normen arbeite. Das Gesetz solle aber am 1. Juli in Kraft treten, so der Referent. Auf die zahlreichen Rückfragen aus dem Kreis der Mitglieder ging Margraf noch gerne ein.

Mit dem Dank an den Referenten konnte Vorsitzender Norbert Stukenbröker eine gelungene Mitgliederversammlung ausklingen lassen.

 

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