Rechtsberatung durch KI: Vorsicht!
Ob ChatGPT, Gemini oder Perplexity, die sogenannte künstliche Intelligenz (KI) ist aktuell in aller Munde. Sie bringt viele Vorteile mit sich. Man spart Zeit und wird effizienter, da man Routineaufgaben an die KI auslagern kann. Die Recherche zu unterschiedlichsten Themen wird kinderleicht. Sie hilft bei der Planung von verschiedensten Dingen und kann der Kreativität auf die Sprünge helfen. Der Nutzen von KI im Beruf sowie im Alltag ist enorm.
Bei all den Vorteilen muss man sich jedoch die Frage stellen, ob es nicht auch negative Aspekte hinsichtlich der Nutzung von KI gibt. Diese zeigen sich jedoch in einigen Fällen erst auf den zweiten Blick. Gerade in Bezug auf das Recht offenbart die KI auch Schwächen. Man muss sich bei der Recherche verdeutlichen, dass die Ergebnisse nicht zwingend Fakten darstellen. Es kann passieren, dass die KI „halluziniert“, also sich schlicht Antworten ausdenkt. Das können entweder allgemeine Umstände sein, aber auch ganz konkrete Urteile, welche in der Realität gar nicht existieren. Hinzu kommt, dass eine KI nur gut funktioniert, wenn man auch die richtigen Informationen und Aufträge eingibt (sog. Prompting). Dazu benötigt man jedoch ein gewisses Verständnis von der Materie. Außerdem besteht ohne Fachkenntnisse kaum eine Möglichkeit, die von der KI gelieferten Ergebnisse angemessen zu überprüfen.
Aus den vorgenannten Gründen raten wir zur Vorsicht im Umgang mit künstlicher Intelligenz, insbesondere bei Rechtsfragen. Für rechtliche Beratung zu Ihrer Immobilie empfehlen wir den örtlichen Haus & Grund Verein.