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Satzung des Landesverbandes Haus & Grund Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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Schloss Schwerin

Satzung
des Landesverbandes
Haus & Grund Mecklenburg-Vorpommern e.V.

In der Fassung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung auf dem Landesverbandstag am 27.04.2019 im Gutshaus Moisall in Bernitt

 

§ 1 Name und Sitz

1.  Der Ver­band Haus & Grund Meck­len­burg-Vor­pom­mern e.V., nach­fol­gend kurz Ver­band ge­nannt, ist die Ver­ei­ni­gung der Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tü­mer­ver­ei­ne in­ner­halb des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Er ist im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen.

2.  Ver­bands­sitz ist Schwe­rin. Ge­schäfts­jahr ist das Ka­len­der­jahr.

§ 2 Zielstellung und Aufgabe

1.  Der Ver­band hat die Ziel­stel­lung, ohne wirt­schaft­li­chen Er­werb, die Grund­stücks­wirt­schaft und die Wah­rung der ge­mein­schaft­li­chen Be­lan­ge des Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tums in Land, Stadt und Ge­mein­den in Meck­len­burg-Vor­pom­mern zu för­dern. Der Lan­des­ver­band ist par­tei­po­li­tisch un­ab­hän­gig.

2.  Er hat na­ment­lich die Auf­ga­be, sei­ne Mit­glie­der über die Rech­te und Pflich­ten des Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tums zu un­ter­rich­ten und sie bei der Wah­rung ih­rer Be­lan­ge zu un­ter­stüt­zen und zu ver­tre­ten.

3.  Er be­treibt den Zu­sam­men­schluss der Haus-, Woh­nungs-, und Grund­ei­gen­tü­mer im Land, in Städ­ten und Ge­mein­den, un­ter­hält Ein­rich­tun­gen, die der Un­ter­rich­tung und Un­ter­stüt­zung der Mit­glie­der die­nen.

§ 3 Mitgliedschaft

1.  Mit­glied des Ver­ban­des kann je­der Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tü­mer­ver­ein wer­den. Gast­mit­glied­schaf­ten von nahe ste­hen­den Ver­ei­nen und Ver­bän­den, die im Be­reich der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft tä­tig sind, kön­nen auf de­ren An­trag be­grün­det wer­den. Vor­aus­set­zung da­für ist die An­er­ken­nung der Sat­zung und ein schrift­li­ches Auf­nah­me­ge­such an den ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stand.

2.  Die Auf­nah­me ei­nes Ver­eins emp­fiehlt der Ge­samt­vor­stand mit Be­grün­dung der Mit­glie­der­ver­samm­lung. Die Neu­auf­nah­me ob­liegt der Mit­glie­der­ver­samm­lung durch ein­fa­chen Mehr­heits­be­schluss.

3.  Die Auf­nah­me ei­nes Ver­eins, des­sen Sitz be­reits zum Be­reich ei­nes Mit­glieds­ver­eins ge­hört, ist nur nach An­hö­rung die­ses dem Ver­band be­reits an­ge­schlos­se­nen Ver­eins zu­läs­sig.

4.  Die Mit­glied­schaft en­det:

4.1  durch Aus­tritt
Er ist nur zum Schluss ei­nes Ka­len­der­jah­res zu­läs­sig und ist dem Prä­si­den­ten spä­tes­tens 6 Mo­na­te vor Jah­res­schluss ein­ge­schrie­ben an­zu­zei­gen.

 4.2  durch Aus­schluss
Der Aus­schluss kann er­fol­gen:

4.2.1 we­gen Nicht­er­fül­lung der dem Mit­glied nach der Ver­bands­sat­zung ob­lie­gen­den Pflich­ten;
4.2.2 we­gen Nicht­zah­lung des Bei­tra­ges trotz vor­he­ri­ger schrift­li­cher Mah­nung des Vor­stan­des mit
        dem Hin­weis auf die Aus­schluss­mög­lich­keit;
4.2.3 bei Schä­di­gung des An­se­hens der Or­ga­ni­sa­ti­on;
4.2.4 aus ei­nem sons­ti­gen, wich­ti­gen Grund.

Der Aus­schluss er­folgt nach schrift­li­cher oder münd­li­cher An­hö­rung des aus­zu­schlie­ßen­den Mit­glie­des auf Emp­feh­lung des Ge­samt­vor­stan­des mit ein­fa­cher Mehr­heit und ist durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung zu be­schlie­ßen. Mit der Emp­feh­lung kann gleich­zei­tig eine vor­läu­fi­ge Aus­set­zung der Mit­glied­schaft des be­trof­fe­nen Ver­eins durch den Ge­samt­vor­stand be­schlos­sen wer­den.

Mit dem Tag der Be­en­di­gung der Mit­glied­schaft er­lö­schen alle An­sprü­che an den Ver­band, so­wie an des­sen Ver­mö­gen. Der Aus­schei­den­de darf sich fort­an nicht mehr „Haus & Grund“ nen­nen und den mar­ken­schutz­recht­lich ge­si­cher­ten Na­mens­zug bzw. die Lo­gos (alt und neu) nicht wei­ter ver­wen­den.

Ver­bind­lich­kei­ten ge­gen­über dem Ver­band blei­ben un­be­rührt.

§ 4 Ehrenmitgliedschaft

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann Per­so­nen, die sich in her­vor­ra­gen­der Wei­se um das Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tum ver­dient ge­macht ha­ben, auf Vor­schlag des Vor­stan­des zu Eh­ren­mit­glie­dern des Ver­ban­des er­nen­nen. Es be­steht auch die Mög­lich­keit der Er­nen­nung ei­nes Eh­ren­prä­si­den­ten. Eh­ren­ti­tel be­inhal­ten kein Stimm­recht in den Or­ga­nen.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Ver­bands­mit­glie­der ha­ben das Recht, die Ver­bands­ein­rich­tun­gen zu be­nut­zen und an des­sen Ver­samm­lun­gen und Kund­ge­bun­gen teil­zu­neh­men. Auf Be­schluss des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des kön­nen die­se Rech­te auf Mit­glie­der der Ver­bands­ver­ei­ne er­wei­tert wer­den.

2. Die Mit­glie­der sol­len ihre Sat­zung die­ser Sat­zung und der für die Ver­ei­ne vom Ver­band her­aus­ge­ge­be­nen Mus­ter­sat­zung so an­pas­sen, dass sie dazu nicht im Wi­der­spruch steht.

3. Die Mit­glie­der ha­ben die Pflicht, den Ver­band bei der Durch­füh­rung sei­ner Auf­ga­ben nach Kräf­ten zu un­ter­stüt­zen.

§ 6 Beiträge und Aufwandsentschädigungen

1. Die Mit­glie­der ha­ben Bei­trä­ge und ge­ge­be­nen­falls Um­la­gen zu leis­ten. Bei­de setzt die Mit­glie­der­ver­samm­lung fest.

Die Höhe des Bei­tra­ges ei­nes Mit­glie­des rich­tet sich nach der Zahl sei­ner ge­mel­de­ten Ver­eins­mit­glie­der, ein­schließ­lich der bei­trags­frei­en.

Der Jah­res­bei­trag ist in zwei Ra­ten zu zah­len. Die ers­te Rate ist fäl­lig am 31. März des Jah­res in Höhe von 50% der ge­mel­de­ten Mit­glie­der per 1. Ok­to­ber des Vor­jah­res. Die zwei­te Rate ist fäl­lig am 31. Ok­to­ber des Jah­res in Höhe des Jah­res­bei­tra­ges der Mit­glie­der­zahl per 30. Sep­tem­ber des Jah­res ab­züg­lich der ers­ten Rate.

2.  Ver­bun­den mit der Zah­lung der zwei­ten Rate ist die Mel­dung der Mit­glie­der­zahl des Ver­bands­mit­glie­des per 30. Sep­tem­ber an den Ver­band.

Die Bei­trags­pflicht be­ginnt für das hal­be Jahr, in wel­chem der Bei­tritt zum Ver­band er­folgt.

3. Mit­glie­der des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des so­wie der Zei­tungs­re­dak­teur und Mit­glie­der der Re­vi­si­ons­kom­mis­si­on er­hal­ten eine jähr­li­che Auf­wands­ent­schä­di­gung.
Dar­über hin­aus ha­ben An­spruch auf Auf­wands- und Rei­se­kos­ten­ent­schä­di­gung auch Mit­glie­der von dem Lan­des­ver­band an­ge­schlos­se­nen Orts bzw. Re­gio­nal­ver­ei­nen, die für den Lan­des­ver­band im Auf­trag des Lan­des­ver­ban­des tä­tig wer­den.
Die Höhe der jähr­li­chen Auf­wands­ent­schä­di­gung wird vom ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stand fest­ge­legt. Die Rei­se­kos­ten- und Auf­wands­ent­schä­di­gung bei Dienst­rei­sen wird durch eine vom ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stand zu er­las­se­ne Rei­se­kos­ten- und Auf­wands­ent­schä­di­gungs­ord­nung ge­re­gelt.
Der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand hat bei der Höhe der jähr­li­chen Auf­wands­ent­schä­di­gung als auch beim Fest­le­gen der Höhe der Auf­wands- und Rei­se­kos­ten­ent­schä­di­gung die wirt­schaft­li­che Lage des Lan­des­ver­ban­des zu be­ach­ten und die Ord­nung ent­spre­chen fle­xi­bel zu ge­stal­ten

§ 7 Organe

Or­ga­ne des Ver­ban­des sind:

1. die Mit­glie­der­ver­samm­lung
2. der Ge­samt­vor­stand
3. der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand

§ 8 Mitgliederversammlung

1.  Die Mit­glie­der­ver­samm­lung be­steht aus Ver­tre­tern der Mit­glieds­ver­ei­ne des Ver­ban­des. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung tritt min­des­tens ein­mal im Ka­len­der­jahr auf dem Lan­des­ver­bands­tag zu­sam­men. Lei­ter der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist der Prä­si­dent oder der ers­te oder der zwei­te Vi­ze­prä­si­dent und bei de­ren Ver­hin­de­rung ein vom ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stand zu be­nen­nen­des Vor­stands­mit­glied des Ge­samt­vor­stan­des. Die Or­ga­ni­sa­ti­on des Lan­des­ver­bands­ta­ges ob­liegt dem ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stand.

2. a)  Je­der Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tü­mer­mit­glieds­ver­ein hat auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung min­des­tens eine Stim­me. Die Stim­men wer­den durch De­le­gier­te aus­ge­übt. Gast­mit­glie­der be­sit­zen kein Stimm­recht, sind aber be­rech­tigt, be­ra­tend am Lan­des­ver­bands­tag teil­zu­neh­men.

Die Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tü­mer­mit­glieds­ver­ei­ne mit mehr als 100 Mit­glie­dern ha­ben bei:

101 bis 150 Mit­glie­der           2 Stim­men
151 bis bis 300 Mit­glie­der     3 Stim­men
301 bis 500 Mit­glie­der           4 Stim­men
501 bis 1000 Mit­glie­der         5 Stim­men
ab 1001­Mit­glie­der                  6 Stim­men

für die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Die Stim­men ei­nes Mit­glie­der­ver­eins kön­nen wahl­wei­se durch ei­nen oder meh­re­re De­le­gier­te die­ses Ver­eins aus­ge­übt wer­den.

Mit­glie­der des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des und des Ge­samt­vor­stan­des ha­ben in die­ser Ei­gen­schaft kei­ne Stim­me.

Die Zahl der Stim­men wird nach der beim Ver­band ge­mel­de­ten Mit­glie­der­zahl des letz­ten Stich­ta­ges be­rech­net (30.Sep­tem­ber des Vor­jah­res).

b)  Je­des Mit­glied kann sein Stimm­recht ent­we­der durch sei­nen sat­zungs­ge­mäß be­stell­ten De­le­gier­ten oder durch ei­nen von die­sem be­voll­mäch­tig­ten Ver­tre­ter des ei­ge­nen Mit­glieds­ver­eins aus­üben. Die Be­voll­mäch­ti­gung muss durch eine schrift­li­che Voll­macht nach­ge­wie­sen wer­den. Je­der Mit­glieds­ver­ein mit meh­re­ren Stim­men ist ge­hal­ten, vor Ab­stim­mung in sei­nen Rei­hen Ei­nig­keit zum Ge­gen­stand der Ab­stim­mung her­zu­stel­len und dann ge­schlos­sen eine Sa­che zu ver­tre­ten.

c)  Mit­glie­der, die mit der Zah­lung des Ver­bands­bei­tra­ges trotz schrift­li­chen Hin­wei­ses auf den Ver­lust des Stimm­rechts im Rück­stand sind, ha­ben auf dem Lan­des­ver­bands­tag kein Stimm­recht.

3.  Ort und Zeit­punkt des Lan­des­ver­bands­ta­ges be­stimmt der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand. Die Mit­glie­der sind 6 Wo­chen vor­her mit ei­ner vor­läu­fi­gen Ta­ges­ord­nung ein­zu­la­den. Dies kann durch Ver­öf­fent­li­chung im Lan­des­ver­bands­or­gan oder an die Mit­glie­der er­fol­gen.

An­trä­ge der Mit­glie­der zum Lan­des­ver­bands­tag müs­sen drei Wo­chen vor dem Lan­des­ver­bands­tag in Text­form bei der Ver­bands­ge­schäfts­stel­le ein­ge­gan­gen sein. Die­se frist­ge­mäß ein­ge­gan­ge­nen An­trä­ge müs­sen auf dem Lan­des­ver­bands­tag be­han­delt wer­den. Die end­gül­ti­ge Ta­ges­ord­nung muss den Mit­glie­dern spä­tes­tens zwei Wo­chen vor dem Lan­des­ver­bands­tag zu­ge­gan­gen sein.

4.  Dem Ver­bands­tag ob­liegt:

a)  die Ent­ge­gen­nah­me des Tä­tig­keits- und Jah­res­be­rich­tes des Prä­si­den­ten, des Kas­sen- und Fi­nanz­be­rich­tes des Schatz­meis­ters, des Re­vi­si­ons­be­rich­tes des Haus­halts­pla­nes so­wie die Ent­las­tungs­er­tei­lung.
Die Kas­se wird von 2 fach­kun­di­gen Re­vi­so­ren ge­prüft, von de­nen je­weils ei­ner mit sei­nem Stell­ver­tre­ter für die Amts­zeit von zwei Jah­ren auf dem Ver­bands­tag zu wäh­len ist.

b)  die Wahl des Prä­si­den­ten und des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des,
c)  die Wahl und Ab­wahl ein­zel­ner ge­schäfts­füh­ren­der Vor­stands­mit­glie­der,
d)  Wahl der Re­vi­so­ren,
e)  Be­schluss­fas­sung zu An­trä­gen, ein­schließ­lich Sat­zungs­än­de­rung,
f)  Auf­lö­sung des Lan­des­ver­ban­des,
g)  Im üb­ri­gen kann der Lan­des­ver­bands­tag zu al­len Fra­gen des Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tums be­schlie­ßend Stel­lung neh­men.

5.  Der Lan­des­ver­bands­tag be­schließt mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit.

Be­schluss­fä­hig­keit ist bei 60 % der De­le­gier­ten ge­ge­ben. Bei der Stim­men­mehr­heit zäh­len nur die Ja- und Nein­stim­men. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det der Prä­si­dent. Ist der Lan­des­ver­bands­tag nicht be­schluss­fä­hig, ist eine zwei­te Sit­zung mit glei­cher Ta­ges­ord­nung ein­zu­be­ru­fen, in der der Lan­des­ver­bands­tag dann ohne Rück­sicht auf die Zahl der stimm­be­rech­tig­ten De­le­gier­ten be­schluss­fä­hig ist. Die Ein­la­dung zum zwei­ten Lan­des­ver­bands­tag kann als Even­tual­ein­la­dung mit der Ein­la­dung zum 1. Lan­des­ver­bands­tag ver­bun­den wer­den.

a)  Der Ver­bands­tag wählt mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit. Bei Stim­men­gleich­heit fin­det eine Stich­wahl zwi­schen den Be­wer­bern statt, auf die die höchs­ten Stim­men­zah­len ent­fie­len. Er­gibt die Stich­wahl Stim­men­gleich­heit, so ent­schei­det das Los.

b)  Die Ab­stim­mung oder Wahl er­folgt:

1) of­fen durch Stimm­zei­chen
2) ge­heim durch Stimm­zet­tel

Bei der Wahl hat zu­vor die Bil­dung ei­ner 3-köp­fi­gen Wahl­kom­mis­si­on zu er­fol­gen.

Nach den Ver­fah­ren 2) ist ab­zu­stim­men, wenn ein da­hin­ge­hen­der An­trag von min­des­tens ei­nem Drit­tel der De­le­gier­ten un­ter­stützt wird. Die An­trags­an­nah­me auf ge­hei­me Ab­stim­mung ver­drängt die Ver­fah­ren 1). Un­gül­ti­ge Stim­men zäh­len bei der Er­mitt­lung der Mehr­heit nicht mit.

Be­schlüs­se des Lan­des­ver­bands­ta­ges sind zu pro­to­kol­lie­ren und vom Lei­ter des Lan­des­ver­bands­ta­ges und dem Pro­to­koll­füh­rer zu un­ter­zeich­nen. Bei ge­hei­mer Ab­stim­mung zur Wahl un­ter­schrei­ben zu­sätz­lich die Mit­glie­der der Wahl­kom­mis­si­on.

6. Au­ßer­or­dent­li­che Lan­des­ver­bands­ta­ge fin­den auf Be­schluss des Vor­stan­des oder auf schrift­li­chen An­trag von min­des­tens ei­nem Drit­tel der Mit­glie­der statt. Bei ei­nem sol­chen An­trag hat der Lan­des­ver­bands­tag spä­tes­tens 3 Mo­na­te nach dem Ein­gang des An­tra­ges statt­zu­fin­den.

7. Je­des Mit­glied des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des kann von dem Lan­des­ver­bands­tag mit zwei Drit­tel der ab­ge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men ab­ge­wählt wer­den. Ent­spre­chen­de Neu­wahl hat auf dem Lan­des­ver­bands­tag zu er­fol­gen.

§ 9 Gesamtvorstand

1.  Der Ge­samt­vor­stand be­steht aus den Mit­glie­dern des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des und den Vor­sit­zen­den bzw. de­ren be­voll­mäch­tig­ten Ver­tre­ter der Haus-, Woh­nungs- und Grund­ei­gen­tü­mer­mit­glieds­ver­ei­ne. Gast­mit­glie­der be­sit­zen kein Stimm­recht, sind aber be­rech­tigt, be­ra­tend an den Ge­samt­vor­stands­sit­zun­gen teil­zu­neh­men. Alle Ämter sind Eh­ren­äm­ter. Haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­ter des Lan­des­ver­ban­des dür­fen nicht in den Vor­stand ge­wählt wer­den. Je­des Mit­glied des Ge­samt­vor­stan­des hat je eine Stim­me.

2.  Der Ge­samt­vor­stand be­schließt mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit; bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det der Prä­si­dent.

3.  Über alle Sit­zun­gen ist Pro­to­koll zu füh­ren, das von dem Prä­si­den­ten und dem Pro­to­koll­füh­rer zu un­ter­zeich­nen ist.

4.  Der Ge­samt­vor­stand lei­tet den Ver­band ge­mäß § 2 der Sat­zung. Er ver­wal­tet das Ver­bands­ver­mö­gen und be­schließt über die Ein­stel­lung und Ent­las­sung haupt­amt­li­cher Mit­ar­bei­ter des Ver­ban­des. Er wird vom Prä­si­den­ten nach Be­darf ein­be­ru­fen. Bei An­we­sen­heit von 60% der Mit­glie­der ist der Vor­stand be­schluss­fä­hig.

5.  Ist der Vor­stand nicht be­schluss­fä­hig, ist eine zwei­te Sit­zung mit glei­cher Ta­ges­ord­nung ein­zu­be­ru­fen, in der der Ge­samt­vor­stand dann ohne Rück­sicht auf die Zahl der an­we­sen­den Mit­glie­der be­schuss­fä­hig ist. Die Ein­la­dung zur zwei­ten Sit­zung kann als Even­tual­ein­la­dung mit der Ein­la­dung zur 1. Sit­zung ver­bun­den wer­den.

6.  Der Prä­si­dent hat den Ge­samt­vor­stand bei An­trag von ei­nem Drit­tel der Ge­samt­vor­stands­mit­glie­der ein­zu­be­ru­fen.

7. Der Vor­stand kann Fach­aus­schüs­se ein­set­zen. Die­se üben be­ra­ten­de Tä­tig­keit aus. Mit­glie­der der Fach­aus­schüs­se kön­nen auch Per­so­nen sein, die nicht Mit­glied ei­nes Haus-, Woh­nungs- uns Grund­ei­gen­tü­mer­ver­eins sind. Der Prä­si­dent und der Ver­bands­di­rek­tor ha­ben das Recht, an den Sit­zun­gen der Fach­aus­schüs­se teil­zu­neh­men.

§ 10 geschäftsführender Vorstand

1.  Der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand be­steht aus:

a) dem Prä­si­den­ten
Er lei­tet den Ver­band nach den Be­schlüs­sen des Lan­des­ver­bands­ta­ges und des Ge­samt­vor­stan­des.

b) dem ers­ten Vi­ze­prä­si­den­ten
c) dem zwei­ten Vi­ze­prä­si­den­ten
d) dem Schatz­meis­ter
e) dem Spre­cher

2.  Die Wahl­pe­ri­ode be­trägt 3 Jah­re, iden­tisch für ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stand und Prä­si­den­ten. Nach­wah­len be­zie­hen sich im­mer auf die Rest­wahl­pe­ri­ode.

3.  Zum Prä­si­den­ten und zum Mit­glied des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des kann ge­wählt wer­den, wer min­des­tens fünf Jah­re Mit­glied ei­nes dem Lan­des­ver­band an­ge­schlos­se­nen Orts­ver­eins ist. Die­se Frist kann da­durch ab­be­dun­gen wer­den, in­dem der zu­stän­di­ge Vor­stand des Orts­ver­ein oder, so­fern eine Kan­di­da­tur erst auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung selbst be­kannt wird, die De­le­gier­ten die­ses Orts­ver­eins der Kan­di­da­tur aus­drück­lich mehr­heit­lich zu­stim­men.

4. Der Prä­si­dent wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung in ei­nem ge­son­der­ten Wahl­gang mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit ge­wählt. Auf An­trag ist ein ge­hei­mer Wahl­gang durch­zu­füh­ren. Sind mehr als zwei Kan­di­da­ten auf­ge­stellt und er­reicht kei­ner eine Mehr­heit von 50% plus ei­ner Stim­me der an­we­sen­den stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der, er­folgt eine Stich­wahl zwi­schen den bei­den Kan­di­da­ten mit der höchs­ten Stim­men­zahl aus dem ers­ten Wahl gang.
Die üb­ri­gen Mit­glie­der des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des wer­den ein­zeln mit Stim­men­mehr­heit aus ei­ner zu­vor auf­zu­stel­len­den Kan­di­da­ten­lis­te ge­wählt. Ge­ge­be­nen­falls ist eine Stich­wahl durch­zu­füh­ren.

5.  Die Über­nah­me der ein­zel­nen Ämter ge­mäß Punkt 1) re­gelt der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand.

6.  Als Vor­stand gem. § 26 BGB gel­ten der Prä­si­dent, der ers­te Vi­ze­prä­si­dent und der zwei­te Vi­ze­prä­si­dent. Je­der ist al­lein ver­tre­tungs­be­rech­tigt. Im In­nen­ver­hält­nis dür­fen die Vi­ze­prä­si­den­ten nur ver­tre­ten, wenn der Prä­si­dent ver­hin­dert ist.

7.  Der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand hat die Auf­ga­be, lau­fen­de ge­schäft­li­che oder ei­li­ge An­ge­le­gen­hei­ten des Ver­ban­des zu ent­schei­den.

8.  Über alle Sit­zun­gen ist Pro­to­koll zu füh­ren, das vom Prä­si­den­ten zu un­ter­zeich­nen und den Mit­glie­dern des Ge­samt­vor­stan­des mit­zu­tei­len ist.

9.  Für die lau­fen­de Ge­schäfts­füh­rung kann der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand ei­nen Ver­bands­di­rek­tor be­stel­len. Ihm sind ent­spre­chen­de schrift­li­che Hand­lungs­voll­mach­ten zu er­tei­len.

10.  Für den Fall, dass die Wahl des Prä­si­den­ten oder des ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des für un­gül­tig er­klärt wird, ver­bleibt der bis­he­ri­ge Prä­si­dent bzw. ver­blei­ben die Mit­glie­der des bis­he­ri­gen ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des im Amt bis zur be­stands­kräf­ti­gen Wahl ei­nes Prä­si­den­ten bzw. ei­nes ge­schäfts­füh­ren­den Vor­stan­des.

Fall das Ver­blei­ben des Prä­si­den­ten im Amt nicht mög­lich ist, am­tiert der ers­te oder  wenn dies auch nicht mög­lich ist  der zwei­te Vi­ze­prä­si­dent bis zur be­stands­kräf­ti­gen Wahl ei­nes Prä­si­den­ten.

§ 11 Satzungsänderungen

1.  Ände­run­gen die­ser Sat­zung be­dür­fen ei­ner 2/​3 Mehr­heit der ab­ge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men. Sie sind nur mög­lich, wenn in der Ein­la­dung zum Lan­des­ver­bands­tag die Ände­rungs­an­trä­ge be­kannt ge­ge­ben sind.

2.  Der Ge­samt­vor­stand wird er­mäch­tigt, eine klar­stel­len­de Ände­rung der Sat­zung zu be­schlie­ßen, so­weit eine sol­che zur Be­he­bung ei­ner Be­an­stan­dung des Re­gis­ter­ge­rich­tes bei der Ein­tra­gung in das Ver­eins­re­gis­ter er­fol­gen muss.

§ 12 Auflösung

1.  Die Auf­lö­sung des Ver­ban­des kann auf An­trag des Ge­samt­vor­stan­des oder der Hälf­te der stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung be­schlos­sen wer­den.

2.  Der Be­schluss er­for­dert die An­we­sen­heit von ¾ der stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der und eine ¾ - Mehr­heit der ab­ge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men. Die Auf­lö­sung kann nur in ei­ner be­son­ders dazu ein­be­ru­fe­nen Mit­glie­der­ver­samm­lung er­fol­gen.

3.  Ist die Ver­samm­lung nicht be­schluss­fä­hig, so er­folgt in­ner­halb von 3 Mo­na­ten die Ein­be­ru­fung ei­ner neu­en Ver­samm­lung, die ohne Rück­sicht auf die Zahl der an­we­sen­den Mit­glie­der mit ¾ - Mehr­heit der ab­ge­ge­be­nen Stim­men die Auf­lö­sung be­schlie­ßen kann.

4.  Im Fal­le der Auf­lö­sung fin­det eine Li­qui­da­ti­on statt, die der zu­letzt am­tie­ren­de Prä­si­dent als Li­qui­da­tor durch­zu­füh­ren hat. Das nach Be­strei­tung der Ver­pflich­tun­gen des Ver­ban­des vor­han­de­ne Ver­mö­gen fließt den bis­he­ri­gen Mit­glie­dern an­tei­lig ent­spre­chend de­ren Mit­glie­der­zah­len zu.

§ 13 Schlichtung von Streitigkeiten

Zur Schlich­tung von Strei­tig­kei­ten in­ner­halb des Ver­ban­des kann der Prä­si­dent ei­nen Schlich­tungs­aus­schuss bil­den. Er be­nennt den Vor­sit­zen­den und jede Streit­par­tei ei­nen Bei­sit­zer für den Aus­schuss. Der Vor­sit­zen­de muss min­des­tens di­plo­mier­ter Ju­rist sein. Die Mit­glied­schaft in ei­nem Orts­ver­ein ist nicht er­for­der­lich. Die Bei­sit­zer müs­sen Mit­glied ei­nes dem Lan­des­ver­band an­ge­schlos­se­nen Orts­ver­ein sein.

§ 14 In­for­ma­ti­on der Mit­glie­der

Das Or­gan des Ver­ban­des ist die Zeit­schrift "Haus & Grund Meck­len­burg-Vor­pom­mern".

§ 15 Gerichtsstand

Zu­stän­dig für alle Recht­strei­tig­kei­ten, die sich aus die­ser Sat­zung er­ge­ben, ist das zu­stän­di­ge Ge­richt in Schwe­rin.

Die­se Sat­zung ist am 27.04.2019 auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung im Guts­haus Moi­sall in Ber­nitt durch Be­schluss von den De­le­gier­ten mit der not­wen­di­gen Stim­men­mehr­heit in die­ser Form an­ge­nom­men wor­den.

Telefonzeiten

Mo+Mi: 10:00 - 12:00 Uhr

Persönliche Be­spre­chungs­ter­mi­ne vereinbaren wir gerne nach Absprache

Haus & Grund Meck­len­burg-Vor­pom­mern e.V.
Hein­rich-Mann-Str. 13
19053 Schwe­rin

Tel.: 0385 / 577 74 08
Fax: 0385 / 577 74 11
E-Mail: kon­takt@hugmv.de

 

 

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