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Müllgebührenranking 2022: Nürnberg am günstigsten

Im Auftrag von Haus & Grund Deutschland untersucht das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln jährlich die Abfallgebühren in den 100 größten deutschen Städten. Dabei bilden zwei Erwachsene und zwei Kinder einen Musterhaushalt, der Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier produziert. Um die verschiedenen Serviceangebote und Abholrhythmen auszugleichen werden hypothetische Gebühren gebildet und die Ergebnisse in einem Index zusammengefasst. Ein hoher Index steht dabei für niedrige Gebühren, niedrige Indexzahlen bedeuten hohe Müllgebühren.

Im Ergebnis lässt sich dabei feststellen, dass die Abfallgebühren im Durchschnitt der letzten drei Jahre um rund acht Prozent gestiegen sind. Nur in 19 Städten ist demnach eine Absenkung der Gebühren zu beobachten. Aus bayerischer Sicht erfreulich ist, dass Nürnberg im Gesamtranking den ersten Platz belegt und damit die deutschlandweit günstigsten Müllgebühren verlangt. Mit Regensburg befindet sich eine weitere bayerische Stadt in den Top-10. Augsburg (Platz 33) und München (Platz 46) haben einige Plätze verloren, Ingolstadt sich dagegen von Platz 59 im Vorjahr auf Platz 45 vorgearbeitet. In Bayern am schlechtesten schneidet Erlangen mit Platz 63 ab.  

In diesem Jahr untersuchte das Institut der Deutschen Wirtschaft erstmals auch weitere 25 mittelgroße Städte. Hier belegt Aschaffenburg den neunten Platz, Kempten landet auf Platz 20.

 

Stand 28.07.2022